Dienstag, 23. August 2011

Gesundheit und Schönheit aus der Natur

Um in der Ingenieurszunft mit seinen konkurrienden Kommilitonen seine Geisteskraft konstant potenzieren zu können, muss man bei ersten Anzeichen einer Erschöpfung Einkehr halten. Ich versuche das empfindliche Gleichgewicht zwischen Lernphase und Erholung genau auszutarieren.

Eine adäquate Möglichkeit meine körperliche Regeneration zu gewährleisten, ist ein mit kongolesischen Algen und wertvollen Mineralien angereichertes Schlammbad. Dieses Bad muss vor der heilsamen Anwendung mehrere Wochen in einem luftdicht verschlossenen, aus schottischer Eiche bestehenden, Holzfass reifen.

Wem dieser Prozess zu langwierig erscheint, der kann ein zwar nicht ganz so hochqualitatives, aber dennoch entspannendes Produkt beim BodyShop erwerben.

Wie wunderbar heilsam die Gaben der Natur doch sind...

Dienstag, 16. August 2011

Topkategorie AAA

Nach der extrem kräftezehrenden Klausurphase gilt es seiner sterblichen Hülle mit bester Nahrung den Auftrieb zu verschaffen, um sich neuen Unternehmungen zu zuwenden. Bei der Auswahl der Nahrung wurde wieder streng auf fleischlose Kost verzichtet, da die Gefahr einer EHEC Erkrankung weiterhin nicht zu unterschätzen ist.

Einige loyale Mitarbeiter der Drittfirma meines Vaters erfuhren vom Abschluss meiner Klausurphase und beglückten mich mit einer Delikatesse der seltenen Qualitätsstufe AAA. Das erstklassige Gulasch stammt von Wallachen, welche auf einer Insel in der Nähe Neuseelands gehalten werden. Diese einzigartigen Lebensumstände, unverschmutzte, salzhaltige Meeresluft, naturbelassene Umgebung, verleihen dem Fleisch einen für den Kenner unverwechselbares Gusto.



Als begabter, jedoch permanent lernender Chef de Cuisine bereite ich "la Pferdegulasch" sehr minimalistisch zu, da ich den Geschmack nicht durch andere Einflüsse verfälschen möchte.


Dieses phantastische Geschmackserlebnis teilte ich aus Dankbarkeit mit den Angestellten der Drittfirma meines Vaters.

Mein nächstes Urlaubsziel ist es, diese majestätischen Geschöpfe zu besuchen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Donnerstag, 14. Juli 2011

Bergmanns Probleme

Letzte Woche sah ich mich, nachdem ich bei einem studienrelevanten Geschäftstermin in der Antoniusstraße war, mit einem durchaus schwerwiegendem Problem konfrontiert. Meine aufgrund der beschränkten Fahrwegbreite und Parkmöglichkeiten schon bescheidene H3-Limousine konnte die Baustelle zwischen Templergraben und Karlsgraben nicht passieren. Die aktuelle Verkehrssituation in Aachen ist für Verkehrsteilnehmer mit Stil einfach unzumutbar. Aufgrund dessen habe ich mich mit meinem persönlich Assistenten getroffen und einen Maßnahmenkatalog erstellt. Ein wesentlicher Bestandteil des Katalogs ist ein motorisiertes Zweirad in anmutiger Farbe.

High-End Motorroller - designed by Luise Witong
Ich konnte mir für meinen Shopping-Tag, an dem ich mein neues Zweirad erwarb, keinen schlechteren Tag aussuchen. Die unerträgliche Hitze machte das Geldausgeben zu einer wahrlich anstrengenden Tortur. So freute ich mich während der ganzen Zeit auf meine Rückkehr. Denn in meinem bescheidenen Heim wartete bereits das eisgekühlte Cat. 1 Premium Pils aus den Niederlanden, welches ich in wohl dosierten Mengen genoss.
Ein Bier mit besonderer Tradition
Mein neues Zweirad zieht nicht nur bei Geschäftspartnern bewundernde Blicke auf mich.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Gesundheitsvorbeuge und Umweltschutz

Als Bergmann bin ich in besonderer Weise der Umwelt und der Gesundheit meiner Mitmenschen und mir selbst verpflichtet. Gerade in dieser unsteten Zeiten voller neuer Keime und Krankheiten sowie Umweltzerstörung durch Monokulturen gilt es ein leuchtendes Vorbild vor allem in Fragen der Ernährung zu sein.

Gerade diesen Aspekt griffen wir bei unserer letzten größeren gemeinschaftlichen Zusammenkunft exemplarisch für die Auffassung aller auf. Wir verzichteten schmerzhaft, jedoch ganz bewusst auf jegliche Form von Gemüse, gleich ob es gewärmt oder kalt serviert wird, sowie Salate und Früchte. Dieses Opfer erbrachten wir, um die Präsenz des maßgeblichen Trägers des EHEC-Bakteriums in unserem Freundeskreis zu minimieren. Natürlich soll auch der Schutz der Umwelt dabei nicht zu kurz kommen. Durch die seit Jahren angewandte falsche Anbaumethode der Monokulturen wird unsere schöne Erde systematisch ausgelaugt. Neben dem geschmacklichen Gesichtspunkt ist dies ein weiterer Grund fleischlose Kost wo es geht zu meiden.



In diesem Sinne sollten wir uns gerade beim Grillen für eine bessere Welt einsetzen.

Montag, 2. Mai 2011

Meister der Herzen

Nach längerer kreativer Abstinenz aufgrund von geistiger Exhaustivität kehre ich nun vollkommen rehabilitiert aus der vorlesungsfreien Zeit zurück und werde an gewohnter Stelle die Poesie des Blogs "a miners life" erblühen lassen. An dieser Stelle möchte ich mich bei den vielen regelmäßigen Leserinnen und Lesern für stetige Nachfragen und durchweg positives Feedback aus aller Welt bedanken.

Eine der vielen Anfragen, die ich in der letzten Zeit gewissenhaft bearbeitete, betraf die finanzielle sowie körperliche Unterstützung meinerseits. Die traditionsreiche und sehr renommierte Rohstoff-Fussballmannschaft junger, aufstrebender Bergbauingenieure plante die Teilnahme an einem prestigeträchtigen und erstklassigen Turnier, welches durch meine persönliche Teilnahme nur an Wert gewinnen konnte. Da ich dieser dynamischen und durchweg motivierten Fussball-Mannschaft auf ihrem weiteren Weg zur Uni-internen Spitze Unterstützung zugesagt hatte, verhalf ich dieser mit einem eigens designten, aus dem neusten atmungsaktiven, muskelunterstützenden und hochleistungsfähigen Stoff bestehenden Trikot, dessen Beflockung von einem mir wohl bekannten Designer aus Mailand ausgeführt wurde, der ebenfalls speziell für diesen Tag eine Farbe entwarf, die den Gegner psychologisch irritieren sollte.

Das schönste Trikot des Turniers
Bereits beim Aufwärmen machte sich unser Trikot gleich bei Gegnern und unseren zahlreichen Fans bemerkbar. Trotz unseres psychologischen Vorteils und einiger viel versprechender Spielzüge, wurden wir gleich im ersten Spiel von bösen Kontern der Gegner überrascht und fanden nur suboptimal ins Spiel und Turnier zurück. Obwohl der Turnierverlauf unseren eigenen Ansprüchen nicht genüge tun konnte, waren wir schnell der Publikumsliebling. Nachdem die ersten Plätze vergeben worden sind, bekamen wir berechtigterweise die Auszeichnung für die beliebteste Mannschaft des Tages. Leider verschwamm das Siegerfoto aufgrund des enormen Andranges von Fans und Fotografen beim Pressetermin.

Diesen Putback konnte ich hervorragend in neue Motivation für das nächste Turnier ummünzen und mich dauerhaft in der zukunftsträchtigen Mannschaft etablieren, damit wir das nächste Mal auch sportlich zu überzeugen wissen.
Ein sympathischer Meister der Herzen bedankt sich bei seinen treuen Fans!

Pressefoto bei der Siegerehrung vor dem Arc de Triumph

Donnerstag, 3. März 2011

Während meinem jetzigen "Praktikum" in einem multinationalen Konzern werden mir ein paar freie Tage zugestanden. Diese freie Tage werde ich mit meinen 25 besten Freunden im grandiosen, von Bergen umschlossenem Kandersteg, Schweiz verleben. In einem auf 2000 Meter gelegenem idyllischem Bergdorf, das durch durch seinen namensgebenden Fluss "Kander" geprägt wird, verbringen wird die Sommersonne diesen Jahres.


Um ein möglichst naturnahes Erlebnis zu genießen haben wir uns entschlossen dieses in einem Zelt der Marke Tortuga auf dem ortsansässigen, von Sir Robert Stephenson Smyth Baden-Powell of Gilwell gegründeten Zeltplatz zu verbringen. Diese Sommersonnenwende wird mit ihren Polarlichtern mit Sicherheit ein unvergessliches Erlebnis, welches mir mit meinen besten Freunden zuteil wird.



Freitag, 25. Februar 2011

"Praktikum" für die Damenwelt

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Klausurphase beginnt ab nächster Woche ein mehrwöchiges "Praktikum" in einem multinationalen Mischkonzern von internationaler Bedeutung. Zu diesem Praktikum brachte mich eine Insertion des stellvertretenden Vorsitzenden des Konzerns, um mich auf meine zukünftigen Destination im höheren Management vorzubereiten.

Da ich mich während dieser Tätigkeit in meinem vorhergesehenen Gesellschaftskreis bewege, wollte ich meine ohnehin schon gut ausgestattete Garderobe um exklusive Einzelstücke erweitern. Daher erwarb ich ein Fred Perry Hemd in einem diffizilen, fein gewebten Karomuster, welches in den abgelegenen Hochebenen Indonesiens hergestellt wurde. Dazu kam eine doch dem Anlass entsprechend "simple" Guess! Jeans.

Da ich ein großer Befürworter der Frauenquote in Vorständen bin, möchte ich diese Meinung mit einem streng limitierten Versace-Gürtel akzentuieren.


Des Weiteren gönnte ich meiner Haarpracht ein neues Stylingprodukt, das meinem Lebensmotto "Wet & Hard" genüge tut.

Durch seine speziellen Wasserstoff-Verbindungen, in die Ginko- und Wasabi-Extrakte intergriert sind, werden dem ohnehin gepflegtem Haar wichtige Nährstoffe zugeführt. Ich erwarb diese Tube in einem wenig bekannten, jedoch distinguierten Asia-Shop meines Vertrauens. Selbst die Volumengröße von 225 ml ist auf asiatische Verhältnisse angepasst.



Seine atemberaubende Auswirkung ist auf diesem Schnappschuss deutlich erkennbar.


Unter diesen Voraussetzungen kann das "Praktikum" beginnen....


Mittwoch, 16. Februar 2011

Ein weiterer Triumph

Morgens, halb 10 in Deutschland
Nach den ersten spürbaren Triumphen meines unbändigen Lerneifers, ergab ich mich dem Pläsier hochwertiger Spirituosen. Zu meinem bescheidenen Umtrunk, in kleinem Kreise, gaben sich meine besten 25 Freunde die Ehre. Neben den mehrfach destillierten und in Handarbeit hergestellten Alkoholika, erwarteten alle Gäste selbstverständlich das Lieblingsbier der Feinschmecker als unabdingbare Grundlage unserer Zusammenkunft.




Gaumenschmaus
Nach mehreren Stunden gehobener Konversation überkam uns das ungezügelte Verlangen nach einem Stück Apfeltorte aus der Familienkonditorei im Schatten des bekanntes Domes. Natürlich sind neben einem angemessenen Trinkgeld die obligatorischen Tischmanieren die oberste Maxime. Die frischen Äpfel aus biologischen Anbau, welche in der direkten Umgebung frisch gepflückt und unmittelbar verarbeitet werden, verzauberten unsere feinen Gaumen.

Feinste Spirituosen und verzückende Süßteigwaren waren der Garant für einen wunderschönen Tag.

Dienstag, 8. Februar 2011

Karriereleiter

Noch glimpflich davon gekommen...
 
Stufe für Stufe in die Glückseligkeit
Neben der akademischen Qualifikation sollte man stets auch seine menschliche Entwicklung fossieren. Diese Reife erreicht man nicht durch diverse Lehrbücher, sondern nur, indem man den beschwerlichen und anstrengenden Pfad der Trunkenheit einschlägt. Ich erklomm bereits zahlreiche Stufen dieses kostspieligen Aufstiegs in ein wahrlich erfülltes Leben. Mit jeder vielleicht durch den Verzehr von Spirituosen verlorenen Gehirnzelle, bereichere ich meine Ingenieurseele mit positiven, lebensbejahenden Impressionen.

Der Mittler zwischen Hirn und Hand muss die Leber sein.